Coaches und Mediatoren Der Vorstand Presse/Historie Veranstaltungen Impressum Login

A-Z

A B C D E F

A

Aktives Zuhören
Eine wesentliche Aufgabe des Mediators ist es sicherzustellen, dass jede Partei gehört und verstanden wird und zwar sowohl von dem Mediator selbst als auch von der anderen Konfliktpartei, ohne aber dabei die Sichtweise der erzählenden Person zu übernehmen. Der Mediator verwendet dafür verschiedene Gesprächs- und Fragetechniken, gibt von Zeit zu Zeit in eigenen Worten wieder, was gehört wurde und fragt nach, ob es richtig zusammengefasst wurde (?Spiegeln/ Paraphrasieren). Auf diese Weise kann man der erzählenden Person deutlich machen, dass ihr tatsächlich zugehört wird.
  
An entscheidenden Stellen werden auch die Kontrahentlnnen aufgefordert, sich gegenseitig zu spiegeln. Sie werden dadurch veranlasst, genau zuzuhören und das Wesentliche des Gesagten zu erfassen.
 
 
Akzeptanz
Eine Mediation kann nur dann gelingen, wenn der Mediator hohe Akzeptanz durch die
Konfliktparteien genießt. Gleichzeitig ist es Ziel des Mediationsverfahrens, die gegenseitige Akzeptanz der Konfliktparteien zu erreichen.
 
 
Allparteilichkeit
Der Mediator muss danach trachten, zu allen Parteien Äquidistanz zu wahren. Er versetzt sich in alle Parteien hinein und versucht durch gezieltes Nachfragen, sie möglichst genau zu verstehen. Somit ergreift der Mediator Partei für alle. 

B

Bedürfnisse
Hinter den Positionen, die Konfliktparteien meist energisch vertreten, stehen (meist unausgesprochene) Bedürfnisse. Diese – nicht die Positionen – bilden den Schlüssel zur Konfliktlösung. 
  
Aufgabe des Mediators ist es, den Parteien zu helfen, sowohl ihre Bedürfnisse als auch jene der anderen Konfliktpartei zu erkennen, zu formulieren und zu akzeptieren, um dann auf dieser Basis eine Annäherung zu erreichen. (?Grundbedürfnisse).
 
 
Brainstorming
Brainstorming ist eine allgemein bekannte und anerkannte Methode, um verschiedenste Gedanken, Lösungsansätze, Ideen, etc. zu einem bestimmten Problemkreis zu sammeln.
 
Wichtig ist, den Teilnehmern bewusst zu machen, dass sämtlichen geäußerten Vorstellungen, Denkansätzen, etc. völlige Unverbindlichkeit zukommt. Weiteres darf es im Zuge des Brainstorming zu keinerlei Bewertungen der Gedanken kommen. Nur unter dieser Voraussetzung ist es möglich, frei von Hemmungen, Ängsten und Zwängen der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen und im Zuge dessen eine Vielzahl von Möglichkeiten zu eröffnen.